Gute Laune beim Polit-Picknick im Kurpark: Sebastian Wysocki (links) und Armin Häuser im Gespräch mit den jungen Wählerinnen und Wählern. Fotos: Eileen Gaigl

Bad Vilbel. Im Kurpark auf Decken und mit einem Bier in der Hand über die anstehende Bundestagswahl diskutieren: Dazu hatte die Junge Union (JU) alle Interessierten, vor allem aber Jungwählerinnen und Jungwähler eingeladen. Als besonderer Gast und Gesprächspartner vor Ort: Armin Häuser, Bundestagskandidat der CDU Wetterau. Das Polit-Picknick war der Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe “Stadtgespräche” der JU Bad Vilbel.

Rund 15 Menschen folgten der Einladung, darunter auch JU-Ehrenvorsitzender und Erster Stadtrat Sebastian Wysocki. Entsprechend groß war die Bandbreite der Fragen und Themen: Wie kann beispielsweise der notwendige ökologische Wandel mit einer Stärkung der Wirtschaft und der Sicherung zukunftsfähiger Arbeitsplätze verbunden werden? “Wir müssen es schaffen, Ökologie, Ökonomie und soziale Gerechtigkeit miteinander zu vereinbaren”, betonte Häuser in der Diskussion. “Wenn ich an Infoständen oder beim Haustürwahlkampf unterwegs bin, dann spüre ich: Viele Menschen machen sich Sorgen, dass die Wirtschaft und ihre Arbeitsplätze beim Kampf gegen den Klimawandel vergessen werden. Das wird mit der CDU nicht passieren.”

Eine Teilnehmerin wollte zudem wissen, wie die Politik wieder intensiver mit Jugendlichen ins Gespräch kommen will. Das sei eine Herausforderung, bestätigte Häuser: Deshalb suche er nicht nur den Austausch mit der Jungen Union und den Wetterauer Schulen, sondern stelle sich beispielsweise auch bei Podiumsdiskussionen den Fragen junger Menschen. Hilfreich sind laut Häuser auch die Gespräche mit seinen eigenen Kindern: “Meine Tochter ist 14, mein Sohn 16. Da ist man nah dran an den Themen – und das erdet einen manchmal auch.”

Wohnungsmarkt entlasten

Eine weitere Frage, die viele der Anwesenden bewegte: Was muss getan werden, um den ländlicheren Teil der Wetterau zu stärken – und somit beispielsweise die Straßen und den Wohnungsmarkt rund um Frankfurt zu entlasten?

Hier spielt für Häuser, der seit 2018 das Hessische Kompetenzzentrum für Telemedizin und E-Health leitet, die Digitalisierung eine entscheidende Rolle: “Der ländliche Raum muss schnell und flächendeckend mit Glasfaser versorgt werden. Nur so kann er im Wettbewerb um wohnortnahe Arbeitsplätze bestehen." Die Digitalisierung biete die Möglichkeit, den Siedlungsdruck zu mindern und auch die Straßen zu entlasten. “Die Digitalisierung muss allen Menschen zugute kommen.”

Nach über zwei Stunden klang die gemütliche Veranstaltung aus. JU-Vorsitzende Deliah Eckhardt, die den Abend moderierte, dankte Armin Häuser mit einer Flasche Wein für sein Kommen und die offenen Worte: “Und wenn der Einzug in den Bundestag klappt, dann würden wir Sie sehr gerne einmal in Berlin besuchen!”

Die Reihe "Stadtgespräche" geht Ende des Jahres in die zweite Runde.








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