Bad Vilbel. Alt, sanierungsbedürftig, zu klein: Das ist der aktuelle Zustand der einzigen Bad Vilbeler Skateanlage im Burgpark. Bereits seit einiger Zeit setzt sich die Junge Union (JU) gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der hiesigen Skate-, BMX- und Scooter-Szene dafür ein, dass die Anlage saniert und ausgebaut wird. Mit Erfolg: In der jüngsten Sitzung des zuständigen Ortsbeirates Kernstadt stellte Bad Vilbels Kulturchef Claus Günther Kunzmann erste Pläne vor.

Noch stehen weitere Gutachten und eine finale Kostenplanung aus. Fest steht aber: Die neue Anlage soll neben einem modernen Wasserspielplatz und einem Barfußpfad mit Kneipp-Anlage Teil des Gesamtkomplexes “Generationenpark” im Burgpark werden. Ziel ist ein größerer, nachhaltiger und durchdachter Skatepark, der mit einem geeigneten Untergrund, sogenannten “Obstacles” (Hindernissen) und Rampen ausgestattet wird.

Stadt reagiert auf Wunsch

“Was uns besonders freut: Die Skaterinnen und Skater wurden mit ihrer Expertise einbezogen, es gab mehrere Gespräche und Vor-Ort-Treffen. Das ist wichtig, schließlich wissen sie selbst am besten, wie ihre Anlage künftig aussehen sollte”, erklären die beiden JU-Vorstandsmitglieder Paul Stamms und Franziska Giallongo.

Das Skate-Areal wurde seit dem Bau im Jahr 1995 nicht mehr saniert oder vergrößert. Jedoch ist Bad Vilbel seitdem natürlich stark gewachsen und auch die Szene hat sich vergrößert. “Es ist eine gute Nachricht, dass die Stadt die Wünsche der Jugendlichen ernst nimmt und darauf nun reagiert”, so Stamms und Giallongo.

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